Hochzeit in Hamburg:
Vom intimen Konzert in der Schanze bis zum Rave in Altona
Hamburg ist für mich mehr als Hafen und Elbe. Hamburg ist Vielfalt, Energie und Kontrast. Als Hochzeitsfotografin liebe ich es, wenn meine Paare den Mut haben, ihren eigenen Weg zu gehen – egal, ob das bedeutet, im engsten Familienkreis ein Unplugged-Konzert zu feiern oder den Boden der Kulturkirche bei einem Rave zum Beben zu bringen.
Zwei Hochzeiten, zwei Welten, eine Stadt. Hier sind meine persönlichen Einblicke in die Hamburger Hochzeitswelt.
Hotel-Action & Kulturschock-Party in Altona
Wenn du denkst, ein Getting Ready muss ruhig sein, dann warst du noch nie bei einem Start im Boston Hotel dabei.
Getting Ready mit Action: Hier herrschte purer Wirbel! Viele lachende Gesichter, Bewegung in jedem Raum – genau das ist mein Stil. Ich liebe es, wenn es „passiert“, wenn sich Menschen in den Armen liegen und die Vorfreude fast greifbar ist.
Die Trauung: Eine deutsch-französisch-persische freie Trauung in der Kulturkirche Altona. Die Atmosphäre dort ist ohnehin schon magisch, aber die Kombination aus verschiedenen Kulturen und die Energie der Gäste haben den Raum förmlich aufgeladen.
Das Finale: Altona kann feiern! Wir haben nicht nur gefeiert, wir haben eskaliert. Das Ende war ein ordentlicher Rave, der die alten Kirchenmauern zum Beben gebracht hat. Das war kein Standard-DJ-Programm, das war pure, ungefilterte Freude.
Schanzen-Vibes – Authentizität pur
Das Schanzenviertel hat diesen ganz eigenen, rauen Charme, den ich bei Hochzeiten liebe. Bei dieser Hochzeit fühlte ich mich nicht wie eine Dienstleisterin, sondern wie ein Teil der Familie.
Getting Ready zu Hause: Das war Reportage in ihrer reinsten Form. Kein gestelltes Licht, keine Anweisungen – nur die echte, wunderbar warme Atmosphäre, wenn sich alle zu Hause fertig machen.
Der Fußweg: Wir haben das Auto stehen gelassen. Ich liebe es, wenn Paare zu Fuß zur Location gehen! Auf unserem Spaziergang durch die Schanze sind Bilder entstanden, die man nicht planen kann: Spontanes Lachen, während die Stadt um uns herum pulsiert.
Das Highlight: Wir endeten im Alten Mädchen, dem Ratsherrn Braugasthaus. Die Familie hatte ein Unplugged-Konzert organisiert. Musik, die direkt ins Herz geht, ohne große Technik – einfach pur und ehrlich.